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Berufswunsch: Ökologisches Bauen und Gärtnern - Jugendliche für grüne Berufe begeistern

Ein Workcamp-Teilnehmer beim Restaurieren an einer Wand. | Foto: Hendrik Silbermann

Am 14. Januar 2016 findet im Wangeliner Garten die Auftaktveranstaltung zum Projekt "Grünes Bauen" mit einem ersten Austausch von  Projektpartnern/-partnerinnen aus ganz Deutschland statt: bauteilnetz Deutschland (Bremen), Baufachfrau Berlin e.V. (Berlin), Fachverband Strohballenbau (Verden); LehmBauKontor Berlin-Brandenburg (Berlin), Technische Universität Dresden sowie dem Thüringer Ökoherz e.V. (Weimar).

Für kreative Jugendliche bis zu 25 Jahren aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt besteht 2016 die Möglichkeit, kostenfrei Einblick in den Umgang mit natürlichen Baustoffen wie Lehm, und Stroh sowie den Biogartenbau zu erhalten. Dazu werden einwöchige Sommercamps angeboten, die in der Europäischen Bildungsstätte für Lehmbau Wangelin und dem benachbarten und für seine Lehmbauten bekannten Wangeliner Garten stattfinden, beides in unmittelbarer Nähe des Plauer Sees.

Zu verschiedenen Themen, wie traditionelle Lehmbautechniken, Upcycling, Lehmofenbau, Häuser und Brücken aus Strohballen, alternative Wärmegewinnung und Biogartenbau, sind junge Leute eingeladen, eigene kleine (Bau)projekte zu entwerfen und sie mit Unterstützung von Fachleuten auch umzusetzen. Dabei darf probiert, verworfen, abgeguckt, gemeinsam gearbeitet und gelacht werden. Sieben verschiedene experimentelle Camps sind geplant, die jeweils einem Fachgebiet aus dem Feld des zukunftsfähigen Bauens und Gärtnerns gewidmet sind.

Wer damit liebäugelt, einen handwerklichen Beruf zu ergreifen oder ein entsprechendes Studium zu beginnen, kann sich hier in verschiedenen Techniken ausprobieren.

Das Projekt "Grünes Bauen – Häuser für unsere Zukunft" wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu - und ressourcenschonendem Handeln im Beruf – BBNE" durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Neben dem praktischen Tun gibt es Zeit zum gemeinsamen Träumen und Diskutieren, sei es über Bautechniken anderer Kulturkreise, den sorgsamen Umgang mit der Erde oder die Suche nach sinnvollem Lernen und Leben.

Eine ausführliche Projektinternetseite befindet sich noch im Aufbau. Erste Eindrücke zum Thema wie auch Kontaktdaten gibt der Internetauftritt der Europäischen Bildungsstätte für Lehmbau unter www.earthbuilding.eu.