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Glossar

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Begriff Beschreibung
Lasttragend

Die lasttragende Bauweise gilt vielen als das eigentliche Bauen mit . Die SB Bauweise ist in Amerika entstanden und hat dort die entsprechenden baulichen und sozialen Hintergründe: größere, festere Ballen und geringere Dachlasten. In Deutschland scheiterten bisher alle Versuche, ein Haus mit in lasttragender Bauweise zuzulassen, da die vorhandenen Lasten die Tragfähigkeit der Kleinballen überstiegen. Außerdem fehlen nachvollziehbare Vergleiche für Arbeitsaufwand und graue .

Lehm

"Im Bauwesen ist der ein unentbehrliches Material und wird, in geschlämmten Zustand, gebrannt, zu Ziegelsteinen, an der Luft getrocknet zu Lehm- oder Luftsteinen, mit klein gehacktem oder Spreue, auch Haaren vermischt zu Lehmwänden, Lehmschindeln, auch an trockenen Orten im Innern der Gebäude zum Abputz der Decken und Wände, besonders aber zu allen Feueranlagen, als Heerden, Back- und anderen Oefen, Brandmauern usw. gebraucht ... Ebenso fertigt man Estriche auf Scheunentennen, Formen aus Eisenguss usw. aus Lehm ... in neuester Zeit ist der wohlfeile und dabei sehr solide , besonders als Pisé wieder in Anwendung gekommen; auch wird der Lehm in neuester Zeit als feuersicheres Deckmaterial für Dächer in Verbindung mit Steinkohlentheer gebraucht" (Baulexikon 1840).

Lehmarten

Auelehm, Berglehm, Gehängelehm, , Löß, Mergel, Schlicklehm, . Ein Tonteilchen macht einen langen Weg von seiner felsigen Entstehung, bis es irgendwann verbaut wird.

Lehmaufbereitung

Geräte (, Siebe, Mischer) bzw. Verfahren zur Verwandlung des Rohstoffes (sowie Zuschlagstoffe, u. ä.) in ein Baumaterial.

Lehmbau

"Lehmbauten im Sinne der Lehmbauordnung sind Bauten, bei denen die tragenden Wände aus Lehm sind. Verzimmertes Fachwerk und Gerippe aus anderen Baustoffen mit Lehmausfachung gelten nicht als Lehmbauten ..." (DIN 18 951)

Lehmbrote

Handgeformte Lehmballen - ein von Pastor Bodelschwingh in Dünne/Westfalen entwickeltes Lehmbausystem.

Lehmdrahtbauweise

Von Baurat Paetz erfundene und patentierte Lehmbauweise. Es handelte sich um eine Stampfbauweise, bei welcher in jedem Stampfabschnitt verzinktes Drahtgewebe eingelegt und im waagerechten Bereich mit Zementmörtel verstrichen wurde. Das Drahtgewebe sollte der besseren Putzhaftung, der Zementmörtel der besseren Lastverteilung dienen. Das Verfahren war etwa von 1908 bis 1925 in Gebrauch.

Lehmgefache

Wandkonstruktion aus pflanzlichem Flechtwerk und beidseitigem Lehmbewurf, in der Regel als im .

Lehmmörtel

Neben Kalkmörtel der geeignete Mörtel für das Vermauern von Lehmsteinen.

Lehmpatzen

" sind die zweite Art von Luftsteinen, die gleichfalls aus nass geschaffter Masse gemacht werden. Sie unterschieden sich bekanntlich von den Luftsteinen dadurch, dass sie mit durchschafft sind, wodurch sie mehr Konsistenz erlangen und größer gemacht werden können." aus dem Handbuch der neuesten ökonomischen Bauarten von 1827.

Lehmprüfverfahren

Das ist sowohl das Handprüfverfahren als auch Laboruntersuchungen zur Feststellung der Zusammensetzung und Materialeigenschaften von Lehmproben.

Lehmputz

auf scheint für uns immer die ideale Variante. Wegen seiner großen Feuchteempfindlichkeit wird er heute hauptsächlich im Innenbereich eingesetzt. Kombinationen von Lehm- und wurden im Außenbereich ausprobiert, teilweise mit erheblichen Bauschäden, teilweise sehr erfolgreich – je nach des Kalkputzes.

Lehmquader

Unter Lehmquadern verstand man großformatige Lehmsteine, die gestampft wurden. "Zur Bereitung der und sonstigen gestampften Arbeiten muss man durchaus starke Leute anstellen, dieselben gut bezahlen und ihnen durch Trunk zusetzen, da alle Verrichtungen dabei sehr anstrengend sind, und bei schwächlichen Arbeitern nichts geleistet wird."

Lehmschindeldach

" ist der herkömmliche Name für ein Weichdach aus , das an der Innenseite eine geschlossene Lehmschicht hat. Es besteht aus einzelnen vorgefertigten Teilen, den Lehmschindeln, die im Verband verlegt sind."

Lehmständerwerk

"Bei Lehmständerwerken ist die Decken- und Dachlast allein auf Rundholzständer oder ähnliches Traggerippe aufzulagern. Die Felder sind mit Lehmsteinen, , und auf Staken, Reisiggeflecht mit Lehmbewurf oder auf sonstige Art mit auszufachen." (DIN 18951)

Lehmstein

(auch Luftstein, Lücker Sonnenstein, ägyptischer Ziegel, Kothziegel, , -Handstrichstein) Der hatte das Format üblicher Ziegel.

Lehmstränge

In einer hergestellte Lehmwürste, die beim Bau von Wänden und Einbaumöbeln im plastischen Zustand ohne verlegt werden, eine schwierige Technik, da der sehr geschmeidig sein muss, um gute Wülste aus der Maschine zu erhalten, dieser fette und zu feuchte Lehm aber beim Trocknen reißt.

Lehmwickel

Mit umwickelte Staken (aus Rundholz, gespaltenem Hartholz oder kräftigen Latten) als in Wand-, Decken- und Dachkonstruktion.

Lehmziegel

Ungebrannte Mauerziegel, hergestellt durch Stampfen, Werfen in eine Holzform (Patzen) oder mit einer . Die Steine sollen aus magerem sein, im traditionellen z.B. in arabischen Ländern wurden sie wegen der höheren Festigkeit gepatzt Mit der Vakuumstrangpresse hergestellte Steine sind für den Lehmbau unbrauchbar.

Leichtlehm

Lehmmischungen mit einer kleiner 1200 [kg/m³] werden als bezeichnet. Um den "leichter" zu machen, werden ihm "Leichtzuschläge" untergemischt. Organische wie Hanfscheben, Holzhackschnitzel, Kork, Sägemehl, Sägespäne, , mineralisch wie , Perlite, Schamglas oder Kombinationen aus ihnen. Diese Mischungen werden als Innendämmungen eingesetzt. Sie werden selbst auf der Baustelle gemischt oder feucht gemischt auf die Baustelle geliefert (Fa. Haacke, Fa. Thilo Schneider). Sie werden in der Regel in Schalungen "eingestochert", selten mit der Putzmaschine aufgesprüht (Lorenz Metler). Wichtig für die Dämmwirkung ist die Rohdichte der fertigen Mischung (s. Regeln 3.Auflage, S.93 und DIN V 4108 Teil 4)

LKW Gurte

Beim Strohballenbau werden 5 cm breite Spanngurte zum der Wände benutzt. Sie werden aus hochwertigem Polyester-Bandmaterial hergestellt. Um die Dehnung im Gebrauch zu verringern, werden sie vorgereckt. Zur der Oberfläche und Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Verschmutzung werden sie imprägniert.

Lößlehm

"Ist aus Löß durch Auswaschen des Kalkgehaltes entstanden. Der Löß ist ein klak- und tonhaltiger Feinsand, der durch Stürme von seinem Ursprungsgestein zu seinen Lagerstätten getragen worden ist. Löß hat ein sehr feinkörniges Mineralgerüst und einen geringen Tongehalt." (DIN 18952)

Luftdichtigkeit

"Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die übertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist." (ENEV)
Mit zunehmenden Wärmeschutzanforderungen erlangt die von Gebäuden eine wachsende Bedeutung. Sie ist erforderlich um die angestrebte Verringerung der Lüftungswärmeverluste zu erreichen und Bauschäden sowie
Komforteinbußen zu vermeiden. In der Regel resultieren Durchfeuchtungsschäden nicht wie bislang meist vermutet aus Diffusionsvorgängen, sondern aus Durchströmungsvorgängen.
Durch undichte Bauteile und Anschlussfugen werden erhebliche Wärmemengen aus dem Gebäude transportiert (bis zu 50% des Heizenergiebedarfs). Je besser ein Gebäude wärmegedämmt ist, desto stärker fällt dieser "Lüftungswärmeverlust" ins Gewicht. Damit diese schleichenden Energieverluste so gering wie möglich gehalten werden, sind Fugen und Bauteilanschlüsse luftdicht auszuführen.
Ebenso kann mit Wasserdampf angereicherte feucht-warme Raumluft durch undichte Bauteile und Anschlussfugen vor allem im Winter in die Konstruktion von Außenbauteilen transportiert werden (""). Allein durch eine Fuge von 1 m Länge und 1 mm Breite wird täglich ca. 1/3 Liter Wasser transportiert! Innerhalb des Bauteils kühlt sich die Luft ab, der Wasserdampf kondensiert als Tauwasser. Die dadurch verursachte Durchfeuchtung des Bauteils führt zu einer Reduzierung dessen Wärmedämmwirkung und kann zudem Bauschäden wie Pilzbefall, Frostschäden und gestalterische Mängel an der Oberfläche zur Folge haben.
Luftdicht ist nicht gleich winddicht! Die Außenhülle muss von außen winddicht und von innen luftdicht ausgeführt werden.
Die Gewährleistung der Luftdichtigkeit erfordert ein durchdachtes Konzept durch die Planer, eine sorgfältige Ausführung durch kundige Handwerker und genaue Überprüfung durch die Bauleitung. 
Für die Überprüfung der Luftdichtigkeit wird ein durchgeführt. Luftdichtigkeit ist Pflicht, der Test bisher nicht, allerdings bei Förderung z.B. nach KFW und bei allen Zertifizierungen im energieeffizienten und ökologischen Bauen inzwischen Standard.

Luftschadstoffe

Ein Luftschadstoff ist eine Luftverunreinigung die eine schädliche Umwelteinwirkung verursachen kann. Die Herkunft eines Luftschadstoffes kann sowohl natürlich oder durch den Menschen bedingt sein, z.B. NOx oder CO.