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Glossar

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Begriff Beschreibung
Fachgerte

Auch Flechtgerte genannt, ".. gespaltene Stäbe, welche in den Fachen oder Fächern der Lehmwände um das Fach- oder Stakholz geflochten und mit , welcher mit eingeknetet ist, überzogen werden. Die Fachgerten werden gemeiniglich aus häselnen Stäben, die ein Zoll auch wohl etwas darüber stark sind, gemacht. Jeder Stab wird gespalten ..." (Krünitz 1788)

Fachleuteliste

Hier finden Sie Fachleute, die Sie beraten und beim Bau Ihres Strohballenhauses unterstützen. In einem Fachleute Kolloquium haben diese ihre Qualifikation im Strohballenbau dargestellt. Vom haben sie eine entsprechende Anerkennung erhalten. Jeder Bauherr, jede Baufrau sollte sich bei der Auswahl von Fachleuten die notwendige Qualifikation erläutern und die Referenzen darstellen lassen, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Die Liste ist nach Postleitzahlen sortiert und gliedert sich in die Bereiche Entwurf/ Planung, Stroharbeiten/ Holzarbeiten, Putzarbeiten auf Stroh und Fachleute für Sonderaufgaben. Der Fachverband Strohballenbau kann keine Gewähr für ein reibungsloses Miteinander bieten, steht Ihnen aber im Fall eines Dissens beratend zur Seite. Zu finden ist sie unter www.fasba.de, Einzelheiten sind in der Fachleute Richtlinie festgelegt.

Fachwerkbau

Statisch tragender Holzrahmen mit nichttragenden Ausfachungen (mit oder Ziegel ausgefüllte Wandteile zwischen den Holzrahmen).

Falzen

Das ist die winkelförmige Ausarbeitung einer Kante.

FASBA

Der Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. wurde vor zehn Jahren im Ökodorf "Sieben Linden" gegründet. Zurzeit hat er 130 Mitglieder (Planerinnen und Planer, Handwerkerinnen und Handwerker, interessierte Laien) und hat seinen Sitz in Verden. Der Verband will dem offenen, kooperativen Austausch unter allen Strohballenbauschaffenden einen dauerhaften, guten Rahmen geben. Der Zugang zum gesammelten Strohballenbauwissen soll frei bleiben, Strohballenbauten sollen überall in Deutschland, ohne Patentschutz und Lizenzhindernisse entstehen können. Jeder der über die Mitgliedschaft im Fachverband von den Erfahrungen anderer profitiert, leistet seinerseits mit dem Mitgliedsbeitrag von derzeit 120,- bis 240,- €/ Jahr einen Beitrag zum Vorankommen der neuen Bauweise insgesamt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Aktivitäten wurde bislang eine Vielzahl von Baustoffuntersuchungen durchgeführt. Sie bildeten die Grundlage für die Anfang 2006 erteilte, erste "allgemeine bauaufsichtliche Zulassung" für eine Außenwandkonstruktion mit "Baustrohballen" als Ausfachungsdämmstoff. Die Verwendbarkeit von regional produzierten Baustrohballen soll beibehalten werden. Bei der Weiterentwicklung der bauaufsichtlichen Anerkennung von kommen hohe finanzielle Belastungen auf den Fachverband zu, während der Nutzen allen Anwendern grundsätzlich kostenlos zur Verfügung stehen. (Homepage). Näheres unter www..de

Faserlehm

Mit pflanzlichen oder tierischen bewehrter . H.G.Sieber beschreibt, dass bei dessen Verarbeitung die äußere Wachs-Pektin-Schicht der Fasern durch Bakterien angelöst, die Tonkristalle an die Pektine und Zelluloseketten der äußeren Fibrillenschicht der Fasern angehängt, und so die Festigkeit des Gemisches erhöht wird. Die Bakterien sorgen dabei durch ihren Stoffwechsel für einen leichten Milchsäuregeruch.

Faserlehmplatten

"Aus der beschriebenen Masse zur Feuchteverarbeitung [...] werden biegefeste Lehmplatten im Patzverfahren hergestellt. Die Faserstoffbeimengung soll aus Spreu und bis zu 5 cm langem Häcksel bestehen. Die Mindestdicke der Platte beträgt 5 cm. Im Allgemeinen werden die Platten 8 bis 10 cm dick hergestellt." (Pollack / Richter)

Fasern

Fast alle tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sind denkbar, um den zu bewehren, also wie beim Stahlbetonbau seine Biegezugfestigkeit zu erhöhen, bzw. beim Putzen Risse zu vermeiden: Tierhaare wie Schweineborsten, , Heu, Schilf in unterschiedlichen Längen gehäckselt, kleine Äste und Heidekraut, Kokos- und Sisalfasern genauso wie Tannen- und Kiefernnadeln, Kaff - auch Spreu genannte Reste vom Dreschen - sowie die bei der Fasergewinnung aus Leinen und Hanf anfallenden Schäben und nicht zuletzt Kuhschiet und Pferdeäpfel.

fetter Lehm

mit einem hohen Anteil Tonmineralien (bis zu 30%), auch genannt.

Feuchtemanagment

Das ist ein recht neuer Begriff in der . Er beschreibt, dass ein gewisses Maß an Feuchte im Bauteil zugelassen wird, wenn sein maximaler Betrag bekannt ist. Beispiel Innendämmung, bei der unter bestimmten Randbedingungen (Regenschutz von außen, begrenzter Dämmwert und begrenzter Tauwasserausfall) Feuchteausfall und Feuchtetransport nach innen zugelassen wird. Die Bedingungen sind Austrocknen über die Innendämmung und/oder den Untergrund. Dies könnte ein Modell für die Zulassung von sein.

Feuchteschutz

Es gewährleistet zum einen die Funktionssicherheit des Gebäudes (Gesundheit und der Bewohner/Nutzer) und zum anderen die Dauerhaftigkeit der Bauteile (Schutz der Baukonstruktion vor - und nutzungsbedingter Feuchteeinwirkungen und deren Folgeschäden). Beim Strohballenbau muss unser Hauptaugenmerk darauf gerichtet sein, dass die Ballen trocken bleiben. Sie sind durch Kondensat innerhalb der Konstruktion und durch Nässe von außen (Regen, , Spritzwasser, Bodenfeuchtigkeit) gefährdet.

Feuchteverhalten

Baustoffe können auf verschiedene Arten und in verschiedenem Ausmaß Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und speichern. Der Einsatz von oberflächennahen Schichten in Innenräumen mit hoher Kapillarleitfähigkeit und einem relativ niedrigen Dampfdiffusionswiderstand (z.B. ) führt zu einem ausgeglichenen der Raumluft und verringert die Gefahr von Oberflächentauwasser im Bereich von .

Feuerwiderstand

Bauteile werden nach ihrem in Feuerwiderstandsklassen eingeteilt. Der eines Bauteils steht für die Dauer, während der es im Brandfall seine Funktion behält und der für den Brandtest vorgegebenen Brandlast widersteht. Eine Strohballenwand widersteht zum Beispiel mehr als 90 Minuten, hat also einen Feuerwiderstand F 90.

FFH-Richtlinie

Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, umfangreiche EU-Richtlinie zum Schutz von Fauna und Flora mitsamt ihrer Lebensräume

Fingerdruckprobe

Wird zur Unterscheidung von , und angewendet.

First oder Dachfirst

Der First oder auch Dachfirst ist die meist waagrechte obere Begrenzungslinie zweier schräg zueinander geneigter Dachflächen

Firstpfette

Die ist das oberste firstparallele im .

Flakes

Beim Pressen wird von der der aufgenommen und in kleinen Portionen, den , gepresst – und wer weiß, warum diese Portionen "Flocken" heißen.

Flaschenbau

"Zwischen den tragenden Pfosten, in der Mitte der Wand, werden senkrecht stehende Rundstangen (Bohnenstangen) befestigt und an diesen Stangen in flaschenartigen Gebilden angebracht und zur Wand zurückgedrückt. Auch die Pfosten werden mit Lehm umkleidet, sodass am fertigen Bauwerk außen und innen nur Lehmflächen zu sehen sind." (Niemeyer)

Flechtwerkwände

mit Lehmbewurf - die in Deutschland am häufigsten verwendete Lehmbautechnik - werden nicht zum reinen gerechnet.