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Glossar

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  • S (36)
  • T (6)
  • U (2)
  • V (1)
  • W (15)
  • Z (5)
Begriff Beschreibung
Balken

Im ist der ein waagerecht tragendes , das zum Beispiel Teil der ist. Wird der Balken nicht einfach waagerecht verbaut, so erhält er i.d.R. einen spezifischen Namen, der je nach Lage oder Funktion die Aufgabe des Balkens definiert: Dachbalken, Sparren, , , , Schwellbalken, etc

Balkenkopf

Der ist das Ende eines Balkens. Häufig wurde ein Balkenkopf, wenn er in der Außenfassade sichtbar ist, profiliert oder kunstvoll verziert.

Balkenlage

Die ist die Gesamtheit der Deckenbalken eines Geschosses. Bei Fachwerkhäusern sind die Balkenlagen meist in Form von Querbalkenlagen, d.h. quer zum First, ausgebildet.

Ballenpresse

Die Ballenpressen unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art und Größe der gepressten Ballen: Rund- und / Quader-, Mittel- und . Sie pressen anfallendes Heu, oder Grassilage zu Ballen, um es platzsparend zu lagern. Ballenpressen werden von einem Traktor gezogen und über die Zapfwelle angetrieben.

Baubiologie

"Die Herstellung eines gesundheitsfördernden Mikroklimas ist eine Kunst, die bei jedem Gebäude neu geübt werden muß. Materialien, über die wir medizinische Langzeiterfahrungen haben, weil sie uns seit Generationen vertraut sind, sollten nur nach strenger Prüfung durch moderne Baustoffe ersetzt werden. Das ist ." schreibt H. König in seinem Buch "Wege zum gesunden Bauen"

Baubiologie

Die ist ein ganzheitlicher Ansatz einer menschengemäßen und lebensfördernden Bauweise. Sie beschäftigt sich mit der Wirkung der gebauten Umwelt auf die seelische und körperliche Gesundheit des Menschen. Wichtige Themen sind: Anregung der Sinne, Wohlbefinden und in gebauten Räumen. Gründer der ist der Arzt Hubert Palm, der mit zahlreichen Vorträgen und seinem Buch „Das gesunde Haus" in den 1960er Jahren bekannt wurde. Pionierprojekte und erste baubiologische Architektenkreise entstanden Anfang der 1970er Jahre, unter anderem das Institut für Baubiologie in Rosenheim und der Bund für Architektur & Baubiologie (BAB), dem Vorläufer des Bund Architektur & Umwelt (B.A.U.) in Deutschland. Palm unterscheidet drei Häute des Menschen: die Körperhaut, die zweite Haut der und die dritte, die gebaute Haut des Menschen. Das Haus soll den Menschen nicht von der äußeren Welt isolieren, sondern soll auswählen und steuern: es soll von außen eindringendes Schlechtes nicht einlassen und Schlechtes ausscheiden, dagegen gutes Leben hinein befördern und bewahren. Die Mittel, um dieses Ziel zu erreichen sind die richtige Wahl des Standorts, der Baustoffe und Baukonstruktionen, der Bauformen sowie der Haustechnik. Die Bezeichnung „Baubiologe” ist nicht staatlich geschützt. Dies bedeutet, dass jede/r unabhängig von Ausbildung oder Praxiserfahrung die Bezeichnung führen darf. (nach WIKI)

Baulehm

"Baulehme sind tonhaltige Erden. Sie sind Gemische von Ton mit sandigen bis steinigen Bestandteilen, dem Mineralgerüst. Im trockenen Zustand erreichen sie Festigkeiten, die sie für Bauzwecke geeignet machen. Baulehme mit großem Tongehalt heißen fett, Lehme mit einem geringen heißen mager." (DIN 18952)

Bauökologie

ist die Lehre der Wechselwirkungen bzw. Auswirkungen von Bauvorhaben auf Lebewesen und ihre Umwelt. Während bei der die Auswirkungen der Häuser auf das unmittelbare Wohlbefinden des Menschen im Focus stehen, betrachtet die Bauökologie oder das ökologische Bauen den gesamten Lebenszyklus von der Rohstoffherstellung bis zur Beseitigung des Gebäudes. Ziel sind weitestgehend umwelt- und gesundheitsverträgliche Gebäude bei Minimierung und Optimierung aller Verbräuche und Umsetzung einer hohen Qualität auf allen Ebenen. (nach Zwiener/Mötzl)

Bauphysik

Die ist eine Anwendung physikalischer Gesetzmäßigkeiten auf Bauwerke und Gebäude. Dies betrifft und Akustik, Wärmeschutz, , und Beleuchtung (Tageslicht). Tragverhalten gehört zum Bereich Statik. Die Bedeutung der Bauphysik hat in den letzten Jahrzehnten - ab etwa 1970 - erheblich zugenommen: Verstärkte Bemühungen beim Wärmeschutz von Gebäuden führten zu einer stärkeren Einbeziehung bauphysikalischer Überlegungen in die Gebäudeplanung. Ein weiterer Schwerpunkt der Bauphysik ist die Realisierung von erhöhten Schallschutzanforderungen in Wohnungen und Gebäuden. Zum Beispiel möchte man in Mehrfamilienhäusern 'hellhörige'  Wohnungen vermeiden.

Bauregelliste

Die Bauregellisten sind bauordnungsrechtlich relevante Veröffentlichungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). Darin sind die durch die obersten Bauaufsichtsbehörden der Länder bauaufsichtlich eingeführten geregelten und nicht geregelten Bauprodukte und Bauarten sowie die technischen Regeln für Bauprodukte und Bauarten aufgelistet. Sie setzt sich zusammen aus den Teilen A (Teile 1, 2 und 3), B (Teile 1 und 2) und C. Für den Strohballenbau relevant ist Teil C. Danach können nicht geregelte Baustoffe wie dann eingebaut werden, wenn senkrechten oder waagerechten Hölzern im Abstand kleiner ein Meter die horizontalen Windlasten abtragen. (nach WIKI)

Baustatik

Die ist die Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte, die auf ein Gebäude einwirken; es ist auch die Grundlage der richtigen Form und Dimensionierung von Bauteilen zur Gewährleistung der Stabilität eines Bauwerkes

Baustoffklasse

Nach DIN 4102-1 werden zwei Baustoffklassen unterschieden. A – nicht brennbare Baustoffe, mit den Unterklassen A1 bis A2 Baustoffklasse B – brennbare Baustoffe, mit den Unterklassen B1 bis B3. Baustrohballen sind in die Baustoffklasse B2 eingestuft. Baustoffklasse B2: brennbar, normal entflammbar B2-Baustoffe lassen sich durch Zündquellen entflammen und brennen - abhängig von den Umgebungsbedingungen - von alleine weiter. Dazu gehören u.a.: sowie Holzwerkstoffe, soweit diese nicht nach B1 klassifiziert sind, Mehrschicht-Leichtbauplatten aus Schaumkunststoffen und Holzwolle, Asphalt, Dachpappen und Dichtungsbahnen, Gipskarton-Verbundbauplatten, PVC-Fußbodenbeläge, Linoleum Beläge, Textile Fußbodenbeläge, elektrische Leitungen. Zuordnung und Kennzeichnung: Die Zugehörigkeit eines Baustoffs zu einer Baustoffklasse wird entweder durch Kennzeichnung des Baustoffs oder der zugehörigen Packung deutlich. Baustoffe ohne eine besondere Kennzeichnung sind in der DIN 4102 einer bestimmten Baustoffklasse zugeordnet. Von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind die Baustoffe der Klasse A1, sowie Holz und Holzwerkstoffe mit einer von mindestens 400 kg/m³ und einer Dicke von mindestens 2 mm. Nachgewiesen wird die Zuordnung in eine Baustoffklasse: durch ein Prüfzeugnis, durch einen Prüfbescheid mit Prüfzeichen oder durch Einordnung in DIN 4102 Teil 4 von Baustoffen und Bauteilen. (nach: pw-Internet Solutions GmbH)

Behaglichkeit

Das Behaglichkeitsempfinden von Menschen hängt von folgenden Parametern ab: Raumlufttemperatur, Strahlungstemperatur, Luftgeschwindigkeit, Luftfeuchte, Kleidung. Damit sich Menschen in Räumen wohl fühlen, soll es nicht ziehen, die relative Raumluftfeuchte soll bei 50 Prozent, die Raumlufttemperatur bei 20° C liegen. Die Oberflächentemperaturen der Wände sollen nicht mehr als 3° C niedriger als die der Raumluft und der Mittelwert aus Wand- und Raumlufttemperatur soll ebenfalls bei 20° C liegen. Zur gibt es umfassende Untersuchungen, die wichtigste Darstellung ist das „Behaglichkeitsdiagramm“.

Bekleidung

Bekleidugn ist der Oberbegriff für alle Formen von Putzen, Verkleidungen etc. bei Wänden und Decken.

Berg- oder Gehängelehm

".. lagert auf den Gesteinen, aus denen er durch Verwitterung entstanden ist oder an den Hängen darunter. Das Mineralgerüst besteht vorwiegend aus kantigen Gesteinstrümmern verschiedener Körnung, die je nach dem Grad der Verwitterung oder der Zusammensetzung des Ursprungsgesteins bei den einzelnen Lagerstätten unterschiedlich sind." (DIN 18952)

Besäumen

Das führt zu der rechtwinkligen Form von oder Bohlen, indem die Schwarten im rechten Winkel entfernt werden. Früher war dies eine Arbeit die mit Beilen, später dann und bis heute mit Sägen oder Gatter durchgeführt wurde.

Bindemittel

Die Tonmineralien im sind mit anderen Bindemitteln im Bauwesen wie , Bitumen, oder Gips vergleichbar, die alle (außer Gips) ein stabiles Korngerüst aus oder bei Leichtbeton und luftigereren Zuschlagstoffen wie , Blähschiefer, etc. benötigen.

Bindiger Lehm

ist fetter oder stark tonhaltiger ; er ist geeignet für alle Leichtlehmtechniken.

Bio-Essen

Biologische Produkte stammen aus ökologischer Landwirtschaft. Das bedeutet, dass Bio-Bauern zum Beispiel nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung wirtschaften. Diese sind aus ökologisch, kontrolliertem Anbau und die Tiere werden artgerecht gehalten.

Blähton

Kurzfristig bei hohen Temperaturen (> 1.000°C) gebrannter , der durch das eingeschlossene Wasser, das zu Dampf wird, auf das zehn- bis zwanzigfache Volumen aufgebläht wird. Das gleiche Verfahren wird bei Blähglimmer, Blähschiefer, Blähperlite (Vulkangestein) und Schaumglas (aus ) angewandt und ergibt eine Vielzahl von Dämmstoffen, die im Gegensatz zur Mineralwolle bestimmt nicht lungengängig sind und sich als Zuschläge für Mineralleichtlehm eignen.

Blockpresse

Eine ist eine manuell- oder motorbetriebene Maschine zur Herstellung von Lehmsteinen mit mechanischen oder hydraulischen Pressen. Eine Aurampresse z.b. ist aus einer indischen Handpresse für Lehmsteine mit schweizerischer Gründlichkeit in Auroville (Südindien) zu einer der besten Handpressen weiterentwickelt worden.

Blower-Door-Test

Mit dem Differenzdruck-Messverfahren wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen. Bei geschlossenen Fenstern und Außentüren wird mit einem Ventilator ein konstanter Unterdruck von 50 Pascal zum Umgebungsdruck erzeugt und so eine konstante Windlast auf das zu messende Gebäude simuliert. Der Volumenstrom, der notwendig ist, um diese Druckdifferenz zwischen Gebäudeinnen- und Außenseite aufrecht zu erhalten, entspricht dem Leckagevolumenstrom, der an den Leckagen von außen in das Gebäude einströmt. Der Quotient aus dem gemessenen Volumenstrom und dem beheizten Gebäudevolumen wird als Luftwechselrate bezeichnet. Die stündliche Luftwechselrate n50 (bei 50 pa) darf bei Gebäuden ohne Lüftungsanlagen den Kennwert 3 und bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen 1,5, bei Passivhäusern 0,6 nicht überschreiten. Während des Blowerdoor-Tests können Leckagestellen in der Gebäudehülle durch Fühlen mit der Hand oder mit einem Luftgeschwindigkeitsmessgerät geortet bzw. mit künstlichem Nebel sichtbar gemacht werden. (WIKI, .net)

BNB

Das Bewertungssystem für Bundesgebäude des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat zum Ziel, die Qualität der von Gebäuden und baulichen Anlagen in ihrer Komplexität zu beschreiben und zu bewerten. (Bundesanzeiger. 15. April 2010)

Bohle

Die hatte früher eine Stärke von 6-10cm und war 27-55cm breit. Die Länge der Bohle betrug zwischen drei und fünf Meter. Heute ist die Bohle nach DIN 4071 zwischen vier und 12 cm stark. Eine Bohle kann besäumt oder unbesäumt sein.